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Liebe braucht Mut

 

Gerade heutzutage. In Zeiten des Online-Datings ist es einfach, seine Begeisterung auszudrücken. Man drückt ein Herz oder sendet ein Smiley mit Herzchen-Augen und der Empfänger/die Empfängerin weiß gleich Bescheid. Der Kontakt ist hergestellt, ein Chat folgt, der nächste wird drangehängt und so geht es – wenn es ganz dumm läuft – über Tage und Wochen dahin. Wenn es zu einem Date kommt – also ein Zusammentreffen im echten, realen Leben – dann ist das für erfahrene Nutzer von Online-Single- und Partner-Börsen schon oft ein Volltreffer. Aber wohin mit den Gefühlen, wenn es tatsächlich funkt oder die Idee eines sich entzündenden Funkens zumindest einstellt?

Da braucht es Mut, zu seinen eigenen Gefühlen zu stehen, sich dieser erst einmal bewusst zu werden und vorsichtig abzutasten, wie es denn der anderen Person in dieser evtl. beginnenden Zweisamkeit geht. In dieser Phase tauchen die ersten Kandidaten schon wieder ab. Sei es aus Oberflächlichkeit (im Netz warten ja noch 100 andere) oder aus Unverbindlichkeit (ist er/sie wirklich schon das Beste, was ich bei der großen Auswahl bekommen kann?) oder sie sehen sich ehrlicherweise ganz plötzlich ihren Ängsten gegenüber. Ängste aus vergangenen schlechten Erfahrungen, aus Verletzungen und aus Enttäuschungen. Ängste, die teils zu panikartigen Fluchten führen. Bindungsangst auf der einen Seite ist Verlustangst auf der anderen Seite.

Angst ist ein dummes Gefühl und deswegen macht die Not hier sehr erfinderisch. Benching, Ghosting, Bread Crumbing – um nur einige der neuartigen Dating-Phänome zu nennen, die es scheinbar seit der Erfindung des Online-Datings gibt – werden erfolgreich angewandt. Man taucht einfach ab, entweder komplett oder für einige Zeit, um dann wieder aufzutauchen und so zu tun, als wenn nichts gewesen wäre. Dazwischen konnte man dann die anderen auf der Liste mit den meisten Matching-Punkten der verheißungsvollen alle-11-Minuten-Elite-und-Neu-Börsen testen und feststellen, dass es irgendwie mit denen auch nicht so klappt. Aber man weiß ja nie, schauen wir mal...

Dieses perpetuum mobile von sich ein bisschen-Verlieben, wieder abtauchen, schauen, was noch möglich ist und die Konfrontation mit den eigenen Ängsten macht schwach. Das Selbstwertgefühl des aktiv Agierenden ist mindestens genauso beschädigt wie das des passiv Abwartenden, der in die Warteschleife gestellt wird und sich schlimmstenfalls mit seinen Ängsten konfrontiert sieht.

Wie immer gibt es auch in diesem Fall zwei, die sich gegenseitig bedienen. Der eine tut’s, der andere lässt es mit sich machen.

Ängste haben eine riesige Kraft, sie prägen uns und bestimmen unser Handeln. Daraus wieder herauszufinden, wird mit jeder neuen Erfahrung schwieriger. Hier setzt das Coaching von „luka“ an. Wir stellen unsere Coachees sozusagen auf Null, vermitteln wieder einen Blick auf die Ressourcen als einzigartige Persönlichkeit und als Teil einer Partnerschaft. Begeben Sie sich mit uns in die gute alte Zeit: Damals als wir noch Mut hatten, als es klar war, dass wir bei jeder Entscheidung eine Fifty-Fifty-Chance hatten zu scheitern, und es uns nicht abgehalten hat, es trotzdem zu tun, uns für eine Idee, ein Gefühl und eine Vision eingesetzt haben.

Geliebt zu werden macht uns stark, zu lieben macht uns mutig! Es ist die Angst, die uns dabei Grenzen setzt…